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Projekt-ID 362
Dieses Projekt des Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) und der Psychiatrischen Dienste Kanton Aargau (PDAG) hat zum Ziel, die Tabakprävention und die rauchverzichtende Betriebskultur als institutionellen Standard im Klinikalltag der PDAG zu etablieren und dabei eine Grundlage für eine Multiplikation des Modells auf weitere Kliniken in der Schweiz zu schaffen.
Im Rahmen des Projekts soll ein innovatives Modellprogramm zur Tabakprävention in der Psychiatrie am Beispiel der PDAG partizipativ entwickelt, umgesetzt, evaluiert und nachhaltig verankert werden. Im Zentrum steht die Entwicklung einer rauchverzichtenden Klinikkultur, die Patientinnen und Patienten sowie auch Mitarbeitende gleichermassen einbezieht. Während Patientinnen und Patienten durch individuelle Entwöhnungsangebote profitieren, liegt ein anderer Fokus auf den Mitarbeitenden: Schulungen, Entwöhnungsangebote und strukturelle Veränderungen sollen sie befähigen, Rauchstoppinterventionen konsequent umzusetzen und gleichzeitig selbst vom Programm zu profitieren. Parallel dazu werden institutionelle Massnahmen umgesetzt, wie die Reduktion von Rauchstellen, die schrittweise Reduktion des Verkaufs von Tabakprodukten oder die Verankerung tabakbezogener Inhalte in der Weiterbildung. Zudem wird von Beginn an der Scale-Up auf andere psychiatrische Kliniken in der Schweiz vorbereitet.
11.02.2026 bis 29.12.2028
380 188 Franken
Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF
Dr. Michael Schaub
Konradstrasse 32
Postfach
8031 Zürich
michael.schaub@isgf.uzh.ch